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Zwei erneuerte Haken

Die Maler hatten im Januar 2025 zwei Haken rausgerissen, an denen die letzte Leuchte eines unserer Lichtbänder hing. Nachdem die Ladendecke gestrichen war, hatten sie die Reihe mit Klebeband und einem Sicherungsband eines Rollcontainers fixiert und so hing die Konstruktion nun ein paar Tage Wochen Monate etwas länger als gewollt, aber die Zeit vergeht so unheimlich schnell.

Dabei war die Arbeit schnell erledigt: Neue Löcher anzeichnen und Bohren, Hohlraumdübel reindrehen, Haken ran, das Lichtband wieder einhängen, fertig. Aber es kommt irgendwie immer etwas dazwischen, was dann doch in dem Moment wichtiger ist.

Aber nun ist auch diese Baustelle endlich erledigt:


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Vergessene Flaschen gibt es auch in anderen Märkten

In einem Edeka-Markt in Richtung Nordseeküste fiel mir dieses Stillleben in einem Regal in der Getränkeabteilung auf. Die halb ausgetrunkene Mineralwasserflasche kann natürlich auch ein (nicht so guter) Kunde im Laden angebrochen und dort nach der halben Entleerung einfach ins Regal gestellt haben.

Für wahrscheinlicher halte ich, dass ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin des Geschäfts sich zur Erfrischung während der Arbeit eine Flasche mit auf die Verkaufsfläche genommen und dort dann später vergessen hat. Ich will nicht sagen, dass sowas bei uns nicht auch vorkommt. Es gab sogar mal eine Zeit, in der man hier ständig mehr oder weniger volle Red-Bull-Dosen in den Regalen finden konnte – aber das ist inzwischen lange her …


Andere Länder, andere Läden – 002

Ich wusste, dass des die Durian (aka Stinkfrucht aka Kotzfrucht) gibt, nicht zuletzt von diversen Auftritten im Dschungelcamp, aber in einem Laden hatte ich sie auch noch nie gesehen. Bis zum Besuch eines Asia-Shops in Holland, wo ein ganzer Haufen von diesen Früchten tiefgefroren angeboten wurde.

Schlimmer als der Geruch dürften die Stacheln sein, die sind nämlich richtig fies.


Bierfontäne

… und dann war da noch der Kunde, dem eine große Dose Bier heruntergefallen war und die dabei ein kleines Loch bekommen hatte. Aus diesem schoss das Bier nun in einem Strahl heraus. Er flitzte mit der Dose nach hinten zum Leergutraum und stopfte die kaputte Dose einfach in den Müllsack und rannte wieder nach vorne.

Durch das Stopfen hatte er den Sack aus der Halterung gerissen, so dass er schief hing. Augenblicke später kullerte die Dose aus dem Sack heraus, fiel auf den Fußboden und dadurch schoss die Fontäne nun in noch stärkerem Strahl aus ihr heraus.

Zum Glück hatte ich das aus dem Augenwinkel mitbekommen und konnte die Situation halbwegs retten. Aber ein paar Fragezeichen bleiben.

1. Warum wirft man überhaupt einfach eine Ware (auch beschädigt), die einem nicht gehört, ohne weitere Kommunikation in den Müll?

2. Dass die Dose bepfandet ist und der Pfandwert so ebenfalls im Müll gelandet wäre, kam bei dem Mann offenbar ebenfalls nicht an.

3. Eine Dose, aus welcher der Inhalt in einer Fontäne herausspritzt oben auf einen Müllsack zu legen, ist unabhängig von allem anderen reichlich merkbefreit.

Bestellt: Kiosktüten

Die Firma Narrenkraam kommt hier aus Bremen und stellt zwar keine eigenen Süßwaren her, verpackt sie aber interessant. Die "Kiosktüten" gibt es in mehreren Sorten (Sauer, Süß, Schaum, Lakritz) und werden in den nächsten Tagen auch den Weg in unser Sortiment finden.

Einerseits kommen sie aus der Nähe, andererseits ist es einfach mal eine Alternative zu den bekannten Marken und letztendlich – ein Faktor, den man in dieser bunten Stadt nicht außer Acht lassen kann – gehe ich davon aus, dass diese Produkte (noch) nicht in den Fokus der Beschaffungskriminellen wandern.


22 Packungen Käse

Da das Video eigentlich gar nicht so spektakulär ist, wollte ich eigentlich nur mal ausprobieren, ob man ein Vorschaubild für das Video per KI generieren kann. Da ist ChatGPT wohl leicht übers Ziel hinausgeschossen und hat sich von der BILD-Zeitung inspirieren lassen. Ich verspreche, das wird nicht zur Normalität. :-)

Der eigentliche Grund für dieses Video war dann weniger lustig: Ein Drogenabhängiger hat sich zur Geldbeschaffung den Rucksack mit Käsestücken aus dem Kühlregal vollgestopft. 22 Stücke zu jeweils 4,99 € ergab einen Warenwert von insgesamt 109,78 €. Wenn er die Wahrheit gesagt hat, hätte er dafür in den einschlägigen Läden (Kioske und Quick Shops hier im Stadtteil) gerade mal rund 15 Euro bekommen. Für die Hehler ein lukratives Geschäft.
Den Diebstahl verhindert hat unsere Warensicherungsanlage, denn selbstverständlich ist auch Käse bei uns mittlerweile konsequent gesichert. Gerade bei so herausragenden Luxusartikeln wie Gouda ist das in der heutigen Zeit unumgänglich.

Hätte der junge Mann mich nicht damit wütend gemacht, dass er nicht alles aus seinem Rucksack ausgepackt hat und stattdessen versuchte, etwa 2/3 seiner Beute doch wieder mitzunehmen ("Da sind nur meine Klamotten drin …"), wäre er vermutlich ohne Polizeieinsatz davongekommen, denn wenngleich er zwar keinen Ausweis dabei hatte, kannte ich seine Personalien noch von einem früheren Diebstahl. Ohne Polizeieinsatz hätte er als quasi (zumindest vorerst noch) freier Mann hier aus dem Laden gehen können. Das haben die Cops aber erfolgreich verhindert, denn am Rande hatte ich mitbekommen, dass da wohl ein Haftantritt bevorstand und die ihn im Anschluss direkt zur JVA kutschieren wollten.


Alkoholdieb mit Pandatasche

Ein Mann hat sich eine Umhängetasche, natürlich von Edeka mit Pandabär, mit Alkoholflaschen gefüllt und konnte leider unerkannt mit der Beute entkommen. Die Warensicherungsanlage hatte zwar den Alarm ausgelöst, aber das hilft nicht immer – vor allem dann nicht, wenn die Täter rausrennen und eine unmittelbare Fluchtmöglichkeit haben, ein bereitgestelltes Fahrrad zum Beispiel.

Der Verlust der Spirituosen ist eine Sache. Dass unsere speziellen Warensicherungsetiketten, die nur schwer wiederzubeschaffen sind, ebenfalls verschwunden sind, ist fast schon schmerzhafter …


Lustige Strichcodes – 787

Auf den Krokant-Eiern von Netto hatte Susanne diesen Strichcode entdeckt, der passenderweise mit Ostereiern verziert wurde. Vielen Dank für die Zusendung. :-)


Fotocommunity-Bilder (30)

Direkt an der A24 bei Wittenburg stand ein alter, verlassener Bauernhof, der aufgrund des fortgeschrittenen Verfalls leider schon fast gar keine Fotomotive mehr bot. Eines der Bilder, die dort entstanden waren, ist dieses hier von einem Fenster in einer Ziegelsteinmauer.

Bevor ihr dort hinfahrt und alles absucht: Der Hof ist seit Jahren abgerissen, dort steht inzwischen eine riesige Lagerhalle von Kühne + Nagel.


Neuplatzierung Bio-Wein

Die Neuplatzierung ist zwar "erst" zwei Jahre her, aber unser Regal mit Bio-Wein hatte dringend eine Überarbeitung nötig. Bei der Gelegenheit haben wir gleich eine Sortimentsbereinigung vorgenommen und jeden Artikel, den wir weniger als einmal pro Monat verkaufen, ins Jenseits befördert.

Den Rest haben wir mit Hilfe unseres Lieferanten nach Möglichkeit nach Herkunftsländern und dann nach Weingütern sortiert, die nächste Hierarchie in der Ordnung war dann die Farbe.

Damit haben wir zwei einige Artikel nicht mehr im Angebot, aber das alte Regal hatte uns allen auch keinen Spaß mehr gemacht. Jetzt ist wieder alles schön kompakt auf 2 x 1,25m untergebracht:


Containerabstellung

Als der große Container für die Einweggebinde aus unserem Leergutautomaten, aka Rücknahmegerät, wieder zurückgebracht wurde, habe ich mal eine Kamera auf dem Hof aufgestellt. In der oberen rechten Bildecke ist ein Stück Edelstahlrohr unserer Kühlanlagen zu sehen. Das war mir nicht aufgefallen, als ich mein altes Handy da auf einem Kabel balanciert hatte.

Das Video ist eigentlich nicht weiter spektakulär: Ein Abrollcontainer wird abgestellt.

Nicht mehr und nicht weniger.

Aber man sieht hier mal ganz gut, wie unsere Rampe "funktioniert". Wir hatten beim Bau ja ganz genau geplant, dass an der Stelle ein Container stehen wird, der auch ganz sicher beim Abstellen und Aufnehmen an der überstehenden Betonplatte der Rampe entlangkratzen wird. Ein Grund, weshalb die Rampe mit Stahlprofilen eingefasst ist.
Die graue Fläche unmittelbar unter dem Geländer sieht zwar aus wie Beton, ist aber die Außenkante eines massiven U-Profils aus Stahl. Die Konstruktion hält was aus und darum kann der Container beim Abstellen da einfach dran entlangkratzen. Was praktisch ist, um ihn relativ dich an die Rampe stellen zu können – immerhin kippen wir mehrmals täglich die Wanne aus dem Leergutautomaten dort hinein und ein größerer Abstand wäre da wirklich hinderlich.


Hinweis für Falschparker

Unser Grundstück steht aus unterschiedlichen Gründen immer irgendwie offen. Immer wieder gibt es Verkehrsteilnehmer, die ihre Autos ungefragt und ohne Erlaubnis hier in der Einfahrt abstellen. Ob es etwas hilft, vermag ich nicht zu sagen, aber diese Hinweise liegen nun bei mir und der Moschee in ausgedruckter Form vor und wenn wieder mal jemand einfach hier parkt, gibt es einen Zettel an den Scheibenwischer:

Sehr geehrte/r Autofahrer/in!

Sie parken hier auf einem Privatgrundstück. Diese Fläche ist nicht als öffentliche Parkplatzerweiterung der Kantstraße gedacht, sondern wird u.a. als Zufahrt für die Mitarbeiter eines Supermarktes und der Besucher einer Moschee benötigt. Sie begehen damit eine Besitzstörung i.S. von § 858 BGB bzw. Eigentumsstörung i.S. von § 1004 BGB.

Bitte nehmen Sie sich nicht nur diesen Hinweis zu Herzen, sondern auch die Information, dass wir Ihr Kennzeichen notiert haben und im Wiederholungsfall Ihr Fahrzeug abschleppen lassen werden.

Mit freundlichem Gruß,

die Eigentümer des Grundstücks Kantstraße 98
Ob es hilft? Langfristig vielleicht schon. Auf jeden Fall haben die rücksichtslosen Autoabsteller dann zumindest mal gesehen, dass ihr Verhalten nicht ignoriert oder übersehen wird.

Ich und mein Tesla Model Y (13)

Unsere erste Fahrt durch die Waschanlage wollte ich eigentlich im Video festhalten. Wozu hat der Tesla schließlich die integrierte Dashcam? Erkenntnis hinterher: Über die App bekomme ich nur mühsam 30-Sekunden-Clips gesichert und habe ein Tageskontingent an Downloads über die mobilen Daten vom Auto.

Kein Problem, dachte ich, also habe ich den USB-SSD-Speicher rausgezogen und bei mir an den PC angestöpselt. Keine Ahnung, was der Rechner mit dem Dateisystem, dass der Tesla auf die SSD geschrieben hat, nicht mochte. Das Laufwerk wurde zwar erkannt, aber ich konnte nicht darauf zugreifen. Der Workaround über eine Linux-Installation ging zwar, aber auch da waren die meisten Dateien, wenn er sie denn übertragen konnte, hinterher nicht abspielbar.

Daraus ergab sich:

1. Die SSD hat nun eine Formatierung am PC bekommen.

2. Aus der Waschanlage gibt es nur ein Standbild.


Special Screening: Project Hail Mary

Am 19. März ist der offizielle Kinostart von "Project Hail Mary" (Der Astronaut). Von allen Filmen, die ich je im Kino gesehen habe, habe ich mich noch nie so sehr auf einen gefreut, wie auf diesen hier. Warum das so ist, hatte ich hier ja schon einmal ausführlich erklärt.

Und weil ich mich auf diesen Film so RICHTIG freue, muss ich mich nicht mehr drei Wochen gedulden, sondern habe das Glück, ihn mit Ines zusammen bereits am kommenden Montag Abend sehen zu dürfen. Knapp drei Wochen vor allen anderen. Ich bin voller Vorfreude und ich glaube nicht, dass ich enttäuscht sein werde.

Auch der letzte Trailer macht extrem Laune auf den Film – und wer jetzt noch unentschlossen ist: Das Hörbuch hat bei Audible 4,8 Sterne bei weit über 14.000 Bewertungen. Wenn das nicht für die Geschichte spricht, dann weiß ich auch nicht.